Testbericht: Der Pocket Sniper für Pool-Billard und Snooker

Eine hübsche Innovation fürs Billardtraining aus deutschen Landen erreichte mich kürzlich: Die Hersteller des Pocket Sniper stellten mir freundlicherweise ein Exemplar zum Testen zur Verfügung. Hier mein Bericht, was ich von dem Tool halte.

Beschreibung

Der Pocket Sniper ist eine Karte aus Karton, die man zum Zielen auf den Tisch legen kann. Der Pocket Sniper arbeitet nach dem Geisterball-Prinzip und macht den Geisterball sichtbar. Der Pocket Sniper wird auf den Tisch gelegt, sodass er Richtung Tasche zeigt. Eine Klebefläche fixiert den Sniper auf dem Tisch. Der Objektball wird auf den vorgesehenen Punkt auf den Pocket Sniper gelegt. Der aufgedruckte Geisterball dient nun als Ziel und kann mit der Weißen anvisiert werden. Dieses Foto illustriert das Prinzip:

Den Pocket Sniper gibt es für Pool und Snooker. Jeder Pocket Sniper enthält zwei Stück, der zweite Pocket Sniper ist nach der 3-Cut-Methode gestaltet, die man aus dem Snooker kennt. Mehr dazu hier: Varianten des Pocket Sniper

Qualität

Der Pocket Sniper ist erst einmal nur ein bedrucktes Stück Karton. Die Qualität ist aber hoch, der Karton wird sicher lange halten. Der Pocket Sniper kommt in einer Schutzhülle, ebenfalls aus Karton. Bei der Klebefläche bin ich mir nicht sicher, wie lange diese halten wird. Es wird empfohlen, vor Verwendung den Tisch zu reinigen. Ich denke, das werden die wenigsten tun; und auch wenn, wird trotzdem die Klebekraft nachlassen. Aber hierzu kann ich noch nichts sagen, da bisher die Klebefläche gut hält.

Nutzen

Der Pocket Sniper funktioniert, keine Frage. Wenn man ordentlich aufbaut und richtig zielt, trifft man die Bälle. Ich denke, dass der Pocket Sniper vor allem bei Bällen hilft, bei denen man den richtigen Treffpunkt noch nicht einschätzen kann.

Um einen Ball zu lochen, muss man zwei Dinge beherrschen: Den richtigen Treffpunkt kennen und in der Lage sein, dorthin zu stoßen. Da der Pocket Sniper den richtigen Treffpunkt anzeigt, kann man hiermit also auch seinen geraden Stoß überprüfen bzw. ob man dorthin stößt, wo man hinschaut.

Auf lange Sicht sollte man natürlich lernen, den richtigen Treffpunkt ohne Pocket Sniper zu sehen. Ich denke, man sollte nicht dauerhaft Bälle mit dem Pocket Sniper lochen, da vielleicht das “intuitive Sehen” verlorengeht und man sich zusehr auf das Hilfsmittel verlässt. Aber jeder Spieler muss erst einmal eine innere “Datenbank” von Winkeln, Treffpunkten und verschiedenen Bällen aufbauen. Und dafür ist der Pocket Sniper sicher ein gutes Hilfsmittel.

Auf der Website der Herstellers finden sich noch weitere Vorschläge für Anwendungen: http://www.pocket-sniper-pool.de Besonders die Anwendung bei 14.1-Breakbällen finde ich eine gute Idee. Auf diesem Video seht Ihr mehr:

3 Responses to “Testbericht: Der Pocket Sniper für Pool-Billard und Snooker”

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  1. Paul says:

    Ist das wirklich gleichermaßen für Snooker und Pool geeignet? Snooker- und Pool-Bälle haben ja unterschiedliche Größen.

    Ich bin nämlich gerade auf der Suche nach so etwas, um mein Snooker-Spiel zu verbessern. Gerade wenn Winkel dabei sind, sehe ich das nicht richtig und verhaue die sichersten Bälle.

    Viele Grüße

  2. admin says:

    Ja, es gibt auch eine Variante für Snooker in der passenden Größe. Ich habe es allerdings nur für Pool getestet. Allerdings solltest Du beachten, dass beim Snooker die Präzision entscheidend ist, auch wenn du den richtigen Punkt anzielst. Hier von “sichersten Bällen” zu sprechen ist gewagt :) Die gibt es weder beim Pool noch beim Snooker.

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